Aug 032013
 

LibreOffice ist mittlerweile frei als Paket für Raspbian verfügbar. Die Installation geht wie bei jedem anderen Paket auch, ganz einfach so:

sudo aptitude update
sudo aptitude upgrade
sudo aptitude dist-upgrade
sudo aptitude install libreoffice

unter der Konsole (bspw. unter LXTerminal).

Man sollte sich einiges an Zeit mitnehmen, da der Prozess länger dauert (> 100 MB download, > 300 MB im installierten Zustand).

Anschließend kann man unter X-Windows die LibreOffice Suite aus dem Start-Menü unter dem Punkt “Office” ganz einfach starten. LibreOffice Writer, LibreOffice Calc, und die anderen Programme sind wie gewohnt bedienbar.

Raspberry Pi LibreOffice Edition

Wir haben eine besondere LibreOffice Edition für den Raspberry Pi entwickelt: auf dem Gehäuse des Raspberries befindet sich das LibreOffice Logo. Für jedes verkaufte LibreOffice Edition Kit spenden wir für Dich 5 € an die Document Foundation, die gemeinnützige Organisation hinter LibreOffice.

In unseren LibreOffice Edition Raspberry Pis ist LibreOffice bereits vorinstalliert – so kannst Du gleich loslegen.

Klicke bitte auf das Bild um in den Shop zu gelangen:

libreoffice-essentials-kit

Feb 242013
 

Android Robot - on Raspberry PiEines vorab: 

es ist leider noch keine Version für Produktionszwecke, die flüssig läuft offiziell zum Download verfügbar. Wir warten auf Broadcom, die proprietäre Closed-Source Grafiktreiber für den SoC des Raspberry Pis fertigstellen müssen.

Die meisten im Internet verfügbaren Informationen speisen sich aus den folgenden zwei Quellen:

Raspberry Pi Foundation

Die Foundation hat an einem Release von Android 4, Ice Cream Sandwich, gearbeitet. Eine funktionierende Version mit Hardwarebeschleunigung für Grafik und Video, basierend auf Android 4.0.3 wurde am 31. Juli 2012 von der Foundation in einem Blogpost vorgestellt. Gemäß ihren Angaben fehlten zu diesem Zeitpunkt allerdings noch einige wichtige Dinge, beispielsweise AudioFlinger. (AudioFlinger ist das eigens für Android entwickelte Audio-Subsystem.)

Hier ist ein Demo-Video von der Foundation:

In dem Video werden eine Slideshow, sowie Wiedergabe verschiedener Videos (u.a. ein Justin Bieber Video auf YouTube) demonstriert. Ohne Ton – der geht ja noch nicht.

Dieses Video demonstriert, dass der Raspberry Pi von seiner Leistung her für viele Android Anwendungen ausreichend Power haben sollte.

Aktuell, Stand Ende Februar, gab es bei diesem Projekt offiziell keine weiteren Fortschritte / Verlautbarungen. Für die Foundation sind aktuell andere Projekte wichtiger, beispielsweise das Kamera-Modul. Man darf nicht vergessen, dass die Foundation hauptsächlich einen Bildungs-Hintergrund hat (Education), und das Ziel verfolgt junge Menschen wieder mehr in  die IT und näher an die Hardware zu bringen. Mit ihren limitierten (personellen) Ressourcen müssen sie haushalten und die wichtigsten Dinge priorisieren.

Das ist für Android trotzdem sehr schade – die Foundation hat ein Non-Disclosure-Agreement mit Broadcom, und daher auch die Möglichkeit an der proprietären Firmware zu arbeiten. Andere Entwickler können das nicht, was sich als großer Hemmstein bei der Portierung von Systemen auf das Pi erweist.

Ein Zitat von JamesH (15. Dezember 2012) von der Raspberry Pi Foundation gibt eine gute Zusammenfassung der momentanen Situation:

“The Foundation themselves have no team working on the Raspi port of Android at the moment. There may be people out there attempting to do it without Broadcom/Foundation support. Anyone can get hold of the Android source and try and get it to run on the Raspberry, but without HW acceleration, the end result is very slow. Since Broadcom already have all the drivers to run Android on Arm with Videocore support, it’s just a matter of time to get those ported to the Raspi – much quicker to wait for that than to write all the drivers from scratch – after all, Broadcom have had a large team of people working on them for the last year or so.”

Anscheinend sind die Treiber bei Broadcom noch immer in Entwicklung, worauf die Foundation selber warten muss.

RazDroid

Das RazDroid-Team versucht Android auf dem Raspberry Pi zum Laufen zu bringen. Bzw. hat es bereits geschafft – aber nach eigenen Angaben läuft es noch sehr langsam. Klar – die Hardwarebeschleunigung fehlt, diese Komponente muss von der Raspberry Pi Foundation kommen!

RazDroid bleibt im Moment noch ein interessantes Experiment für Enthusiasten, die gerne Android auf dem Raspberry Pi nutzen wollen, ist jedoch für den Alltagseinsatz nicht geeignet. Das kann sich bei entsprechender Hardwarebeschleunigung aber natürlich schnell ändern!

 Aktueller Status:

  • CyanogenMOD 9 (auf Android 4.0 basierend): bootet, ist aber unbenutzbar
  • CyanogenMOD 7.2 (auf Android 2.3 basierend): botet, sehr langsam, kaum benutzbar
  • Es fehlen die GPU Driver – diese sind proprietär und nur als Binary verfügbar (nur der Teil der auf dem ARM läuft wurde veröffentlicht)

Installationsanweisungen

  • CyanogenMod 7.2 Image herunterladen
  • entpacken (z.B: mit 7zip)
  • auf eine SD Karte mit mindestens 2 GB Speicher schreiben (wie jede andere Distribution auch – z.B. mit dd unter Linux)

Hier ist eine etwas ausführlicherere Anleitung mit Screenshots, auf englisch.

 

Weiterführende Links

 

Android is a trademark of Google Inc.

The Android robot is reproduced or modified from work created and shared by Google and used according to terms described in the Creative Commons 3.0 Attribution License.

Optimization WordPress Plugins & Solutions by W3 EDGE