May 042014
 

Gestern erhielten wir ein Paket aus China, mit einem BananaPi als Inhalt. Wie grün noch ist diese in den Markt gebrachte Banane? Reift sie genauso wie “Banana Software” erst mit der Zeit nach?

Hier ist unser erster Eindruck von der neuen Platine, die dem Raspberry Pi Konkurrenz machen möchte!

Auspacken

BananaPi-Bubble-PackageBanana-Pi-CartonBox

BananaPi-ESD-bag

Unsere Banana Pi Platine kommt dick in Luftpolsterfolie eingewickelt, einem unbeschrifteten weißen Karton (schneller Markteintritt?), und natürlich in einem antistatischen ESD Beutel verpackt.

Sobald dieser Beutel aufgerissen ist, kann man den BananaPi in Ruhe von allen Seiten betrachten:

Banana-Pi-shot

Die Banane misst 92 mm x 60 mm, was ein wenig größer ist als unsere vertraute Beere (85 x 56 mm ).

Inkompatibel mit Raspberry Pi Gehäusen

Leider wird sie durch die größere Platinengröße, und auch die zusätzlichen Anschlüsse (z.B: SATA Anschluss), inkompatibel mit den meisten Raspberry Pi Gehäusen. Abgebildet ist das TEK-BERRY Gehäuse, das wir für fast alle unsere Raspberry Pi Produkte verwenden:

BananaPi-TEKBERRY-case

 

Anschlüsse / Interfaces

Der Banana Pi hat, wie der Raspberry Pi auch, zwei USB Ports, einen micro-USB Anschluss für Power (neben dem SATA Port, NICHT an der “gewohnten” R-Pi Position!).

Für Video-Ausgabe sorgen der HDMI Port, und ein RCA Jack (NTSC / PAL). Für Audio gibt es die gewohnte 3.5 mm Klinkenbuchse. Audio kann natürlich auch über den HDMI Port ausgegeben werden.

Er wird als Raspberry Pi kompatibel vermarktet, hat daher den gewohnten GPIO Pin Header mit UART, I2C, SPI, Power. Nach eigenen Angaben pin-kompatibel, noch nicht von uns getestet.

Er hat jedoch noch einige mehr Anschlüsse, bzw. vom Pi abweichend:

  • GBit LAN Anschluss
  • IR – Empfänger
  • USB OTG Anschluss (kann auch zum “powern” des B-Pis genutzt werden)
  • SATA Anschluss (& Power Header für SATA drives)

 

  • zusätzliche Pins (GPIO Port) –> CAN bus, ADC
  • Eingebautes Mikrofon (neben dem Audio Ausgang)
  • Drei Tasten (Reset, Power Key, Uboot Key)
  • Eine Custom programmierbare LED (beim Pi kann eine LED ebenfalls umfunktioniert werden)

Was wir bei dem Banana Pi vermissen ist eingebautes WiFi & Bluetooth, was bei dem Raspi auch wirklich, wirklich fehlt. Liebe Foundation, vielleicht bei Model C? In unseren Raspberry PI Kits legen wir daher oft einen WLAN Stick bei, der jedoch einen der USB Ports gleich belegt.

BananaPi-FrontBananaPi-Back

Die Fotos zeigen den Banana Pi von vorne und von hinten. Der SoC und die beiden RAM Chips sind hinten gut erkennbar. Bei dem Raspberry Pi befindet sich der Speicher direkt über dem SoC (d.h. das ist der Chip den wir eigentlich darauf sehen).

Folienkabel – Anschlüsse:

Der BananaPi hat einen DSI Display Connector, neben dem LAN Port, und einen CSI Camera Connector. Im Vergleich zum Pi sind diese damit genau umgekehrt! Durch veränderten Pitch sind die Stecker anders als beim Pi dimensioniert – 16 mm Breite des Folienkabels beim R-Pi (Kameramodul), ca. 20,5 mm Breite der Buchse beim R-Pi. Das BananaPi hat Buchsen für ein ca. 21 mm breites Folienkabel, und die Buchsen selber sind ca. 26 mm breit.

Das Kameramodul des R-Pis und dessen Software ist auf den Broadcom SoC des Pis optimiert, um beispielsweise direkt in H.264 aufzeichnen zu können.

Ich vermute, dass es mit einem Gewaltmarsch in Software, und evtl. Hardware-Rerouting möglich wäre, das Kameramodul des Pis an den Banana Pi anzubinden. “Out of the box” scheitert es jedoch allein schon an dem Steckverbinder.

Erweiterungen

Rund um den Raspberry Pi gibt es eine Vielzahl von Erweiterungen, beispielsweise auch unser Touch Display Modul, das per GPIO Kabel angebunden wird.

In diesem Fall (und falls der Header wirklich Pin-kompatibel ist, wie behauptet) hängt die Nutzung nur von der Software ab, die für den Banana Pi neu geschrieben werden muss. Unser Display ist beispielsweise noch nicht kompatibel mit dem Banana Pi, da es ein besonderes Kernel-Modul, das für den R-Pi Kernel kompiliert wurde, benötigt. Da dieser Kernel wiederum für den R-Pi ist, dürfte er auf dem Banana Pi nicht starten, oder es könnte Unterstützung für diverse Hardware fehlen.

BananaPi-Ribbon-Cable

Viele der Erweiterungen werden allerdings speziell für den Formfaktor des Raspberry Pis hergestellt. Beispielsweise sieht man in den folgenden zwei Bildern das beliebte PiFace. Links auf dem Banana Pi, rechts auf dem Raspberry Pi:

BananaPi-PiFaceRaspberry-Pi-Piface

Wie man auf dem linken Bild erkennen kann blockiert der anders angebrachte LAN Port des Banana Pis das erfolgreiche Einstecken des PiFaces! Dieses kann jetzt nur noch über spezielle Adapterplatinen, wie bspw. Farnell’s Multi-breakout Board angeschlossen werden.

Das ist wichtig zu wissen, bevor man den Banana Pi kauft.

Auch Erweiterungen die einen wesentlich kleineren Footprint haben können problematisch sein:

BananaPi-RasClock

Die RasClock, Realtime Clock für den Raspberry Pi, lässt sich gut stecken. Mit dem Batteriehalter, und damit +3V berührt sie jedoch einen der Pins des BananaPis! Das ist auf dem Foto bei genauem Hinschauen zu erkennen.

Die Entfernung zwischen Composite Port und GPIO Header ist ebenfalls eine andere, dadurch sind weitere Erweiterungsplatinen inkompatibel. Raspi.TV hat ein Foto.

Hardware & Software

Der Banana Pi hat im Vergleich zum Raspberry Pi einen deutlich leistungsfähigeren, Dual-Core AllWinner A20 SoC – ARM Cortex A7 basierend.

1 GB DDR3 SDRAM im Vergleich zum R-Pi sind ein schöner Sprung, es gibt jedoch bereits Embedded-Boards mit noch mehr RAM.

Die Mali 400 GPU des BananaPis (ARM Mali400MP2) ist OpenGL ES 2.0/1.1 fähig.

In den SD/MMC Slot können bis zu 64 GB Karten eingesteckt werden, und bis zu (angeblich) 2 TB Festplatten an den SATA Anschluss angeschlossen werden. Ich vermute, dass auch größere Festplatten möglich sein sollten.

Die zwei USB Ports sind direkt an den AllWinner SoC angebunden, dadurch ist natürlich der Gesamtdurchsatz je Port im Vergleich zum Pi erhöht. (Der Pi bindet LAN, und beide USB Ports über einen einzigen tatsächlichen USB Port des SoCs an.)

Strom erhält der Banana Pi über einen oder beide Mikro-USB Ports. Er benötigt 1,7 A im Vergleich zu dem deutlich genügsameren R-Pi mit 750 mA. Wir haben mit einem 2 A Netzteil getestet.

Gebootet wird der Banana Pi genauso wie der Raspberry Pi von der SD Karte.

Nicht kompatibel mit SD Karten für den Raspberry Pi

Mein erster Versuch war, direkt von einer für den Raspi bespielten SD Karte zu booten. Fehlanzeige – der Bildschirm blieb dunkel, nur eine LED leuchtete.

Es müssen speziell für das System erstellte Images heruntergeladen werden. Es gibt ein auf Raspbian basierendes Image, das sogar die Raspbian Repositories für Software-Installation nutzt.

Es ist jedoch eigentlich sinnvoller, falls man nicht auf die Raspbian – Ökosphäre angewiesen ist, ARMv7 – Repositories / Software zu nutzen. Beispielsweise wird dank ARMv7 Ubuntu unterstützt, oder nach eigenen Angaben auch Android 4.4.

Für Android gibt es momentan allerdings nur ein Android 4.2 Image zum Download.

BananaPi-and-Picard

Mit unserer half-size SD Karte pi.card ist der Banana Pi kompatibel. Die Karte lässt sich nicht ganz so leicht wie bei dem Raspberry Pi entfernen, schließt jedoch bei dem Banana Pi bündig mit dem Rand ab.

pi.card wird also mit allen für den Banana Pi erscheinenden Gehäusen kompatibel sein. Mit den passenden Images für den Banana Pi kann man pi.card mit unserem beiliegenden SMILE SD Reader an jedem Rechner bespielen.

Raspbian auf dem Banana Pi Board

Das Image kann man von http://www.lemaker.org herunterladen (Google Drive Mirror). Raspi.TV hat in ihrem Review darauf hingewiesen, dass das Image für manche 8 GB Karten zu groß ist, daher habe ich es nach dem Entpacken gleich auf eine 16 GB Karte gespielt.

Das System startet direkt nach dem Boot in den Desktop (kurze Wartezeit mit dunklem Bildschirm inklusive).

Wie bereits beschrieben ist die Raspbian Repository eingebunden, und Pakete können wie gewohnt mit aptitude install installiert werden, z.B. aptitude install chromium

Chromium funktioniert, ebenso wie Midori.

Alles, inklusive den Browsern, und der Paketinstallation läuft spürbar schneller als auf dem Pi, jedoch für meine (vielleicht sehr anspruchsvollen?) Surf-Bedürfnisse immer noch ZU langsam (Seitenaufbau, Reaktionszeiten).

Das gleiche gilt auch für raspi-config, mit dem man z.B: die Tastatur konfigurieren kann. Ich bezweifle dass Übertakten, etc. aus raspi-config heraus funktionieren wird, ausprobiert habe ich es jedoch noch nicht.

Bei unserem Test hatte der HDMI Ausgang nach einem Time-Out ausgeschaltet. Auch durch Tastaturdruck / Mausbewegung konnte der Bildschirm nicht reaktiviert werden. Vielleicht eine Einstellungssache?

omxplayer

omxplayer ist zwar installiert, beendet sich aber mit der Fehlermeldung

“* failed to open vchiq instance”

egal ob man ihn als root oder user pi ausführt.

Das war nicht anders zu erwarten, ist doch omxplayer für OpenMAX, und insbesondere den VideoCore IV, die GPU des Raspberry Pi SoCs entwickelt worden. Die Mali GPU des Banana Pis muss anders angesprochen werden!

vlc

vlc konnten wir leider nicht testen, da es sich nicht installieren ließ. Das könnte mit den benötigten Reboots zusammenhängen (siehe oben: HDMI Time-Out)

Noch keine Unterstützung für WiringPi, RPi.GPIO

Gemäß Raspi.TV hat der Banana Pi (dort liebevoll ‘nana genannt) noch keine High-Level Unterstützung der GPIO Ports für Python, etc. Das wird sich bestimmt mit der Zeit ändern (Kernel-Unterstützung), hängt jedoch auch sehr von der Community-Größe ab. Hier hat der Pi die Nase eindeutig vorne.

Für GPIO-Interfacing sind darüber hinaus die Prozessor / Netzwerk Fähigkeiten des Pis vollkommen ausreichend – wenn man die Daten aufwendig weiterverarbeiten möchte währe eventuell ein zusätzlicher Server, beispielsweise eine virtuelle Maschine, aktuell eine interessantere Wahl als die Banane.

Android auf der Banana

Das Android Image von lemaker.org kann NICHT mit Win32DiskImager geschrieben werden. Es muss ein Tool von Allwinner dazu genutzt werden (PhoenixCard). Wir haben es aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht getestet, da dieses Tool leider nicht direkt auf der Allwinner Seite herunterzuladen war.

Hier ist die benötigte Anleitung.

Fazit

Der Banana Pi ist eine gute Idee, jedoch steckt der Teufel in den Details:

  • Viele Raspberry Pi Erweiterungen mechanisch inkompatibel
  • Gehäuse inkompatibel
  • Software muss neu erstellt und angepasst werden (z.B. Kernel-Treiber)
  • Leistungssprung relativ gesehen nicht “sensationell”, potentiell schlechtere Grafik-Performance / Hardware Encoding / Decoding (noch zu wenig Infos darüber verfügbar)

Für Bastler, die nur den GPIO Port mit Python, etc., nutzen wollen, ist der Raspberry Pi nach wie vor erste Wahl. Hierbei spielt der langsame Prozessor keine solche große Rolle. Je nach eigenen Fähigkeiten sind auch Arduino-kompatible Boards sehr, sehr interessant. Ich sehe hier für den BananaPi nicht den Schlüsselmarkt.

Für NAS / … Anwendungen kann man entweder auf dedizierte Hardware zurückgreifen (die preislich mit Gehäuse etwa gleich liegt), oder auf einen leistungsfähigen Intel Atom SoC / bald auch auf einen AMD ARM64 setzen. Intel’s Minnowboard Max bietet z.B:

  • 64 bit Intel Atom SoC, auch als dual-Core erhältlich
  • 2 GB DDR RAM
  • einen USB 3.0 port (!)
  • PCI Express Gen 2.0 Lane

Es ist zwar natürlich teurer als der Raspberry Pi, und als der Banana Pi – aber auch deutlich leistungsfähiger und zukunftssicherer dank USB 3.0!

Für CloudComputing – Anwendungen ist der Formfaktor des Rpis / des BPis uninteressant, da nicht platzoptimiert, auch die Leistung per € / $ ist zu niedrig.

Summa summarum wirkt der Banana Pi auf uns momentan noch sehr unreif – wir empfehlen zu warten, bis die Plattform reifer wird, oder zu einer Alternative zu greifen.

Gute Alternative: HummingBoard

Wer von dem Banana Pi nicht ganz überzeugt ist:

Eine weitere Raspberry Pi “look-alike” Plattform, HummingBoard von SolidRun steht schon in den Startlöchern. Falls die Abmessungen der Platine, und deren Konnektoren kompatibler zum R-Pi sind, wäre schon viel gewonnen.

SolidRun geht beim Aufbau der Plattform und Community auf jeden Fall geschickter vor – die Platine befindet sich jetzt erstmal in den Händen von Entwicklern, auch für OpenELEC / Raspbmc Unterstützung wurde von Anfang an gesorgt. Wer auf den Raspi-Formfaktor verzichten kann, kann bereits jetzt bei SolidRun einen Computer in Form eines kompakten, passiv gekühlten Würfels bestellen.

Leider hat auch das HummingBoard keinen WiFi on-board support. Bei den anderen SolidRun Modellen ist WiFi teilweise eingebaut.

Momentan ist das HummingBoard noch nicht verfügbar. Bei entsprechender Nachfrage (bitte um Kontakt) werden wir uns überlegen, es auch in unser Sortiment als “Highend Raspi” aufzunehmen.

Referenz & further reading:

Mar 012014
 

LCD Display for Raspberry Pi – the Foundation’s first steps

Gordon Hollingworth was hinting at a new interesting product being prepared for the Embedded World 2014 in Nuremberg. We had the chance to see it at both the Farnell and the Toshiba booths.

The Raspberry Pi foundation has an interesting concept, as always:

Toshiba has a chip which converts the Raspberry Pi’s display port to a more generic parallel interface. The drivers – to program which you need to sign NDAs – have been developed by the Foundation, and are freely available.

The Foundation (according to Farnell, and Gordon H. ) will bring two displays to market during this year – a 7 ‘’ display with a low resolution, and a high-resolution 10’’ display. Both are supposed to have touch capabilities. These displays should be ready and in stock with Farnell in three to six months. I assume that RS Components will also stock them, as this is clearly a core extension for the Raspberry Pi.

Developers free to roll their own

Any other developer / entrepreneur, though, can basically source the Toshiba chip and interface it with a display of their choice – even before the Foundation will get to market with their displays.

Here are some pictures of this display:

raspberry-pi-foundation-development-board-display

 

This picture (click to enlarge) shows the Raspberry Pi foundation’s development board, along with a LCD display.

toshiba-raspberry-pi-adapter-chips

Picture showing the setup at the Toshiba booth.

There are two chips which are being demoed. Both carry unique business opportunities with them.

Toshiba HDMI to MIPI CSI2 bridge chip TC358743XBG

This chip (on the pcb developed by the Foundation) connects an Android PC, which plays a movie / runs a 3D rendering (teapot) over HDMI to the Raspberry Pi’s camera port, thus allowing the Raspberry Pi to capture HDMI input (also an idea which will open up many use cases – for instance pass-through recording and streaming of your favourite Playstation games!)

Toshiba MIPI DSI to DPI display chip TC358762XBG

This chip converts the Raspberry Pi’s Display Serial Interface (DSI) to a parallel interface (DPI). (“De-serializer display bridge for connectivity of panels using legacy parallel interface to the Baseband or Application Processors with MIPI® Display Serial Interface

read more about DSI on Wikipedia, and the TC358762XBG product brief.

 

NFC Board for the Raspi

This board has been on the market for a couple of weeks (maybe even months) already. pi3g actually won one sample board, courtesy of Farnell Smile 

NXP Technology provides the NFC chip used on this board. The board’s design is a bit unlucky (very big), and it won’t fit in many “normal” cases on the market, for instance the TEK-BERRY cases we use.

The guys from NXP assured me that it should be no problem to source the chip and alter the board’s design to a smaller board, though. The NFC antenna (which can be seen on the left in the following picture) can include other electronic components in the free space inside, and also components could go on the bottom of the board.

nfc-module-nxp

I see NFC as a very promising technology, and the Raspi is ready to be the first networked NFC reader under 100 € system cost.

 

 

Internet of Things

There are many companies and platforms being shown / developed / available for “Internet of Things” applications. These devices will have  a small custom applications processor, programmable, and with a small amount of RAM. They are then connected via WiFi to your home network, cloud solutions / or provide a built-in webhost for control via your smartphone / tablet.

A very important thing is the initial programming of your WiFi credentials into these devices. There are several solutions emerging. Apple is rolling their own (apple certified devices, which include a proprietary Apple chip, and just “show up” on your iOS devices – especially more present since iOS 7), but there is another interesting option available: BTE.

BTE is Bluetooth Low Energy, and basically is expressly built for such scenarios (of low-data transfer, low-power devices). BTE devices can be set up by the manufacturer to show up on any Smartphone (with built-in BTE – if you have Bluetooth 4.0 you have it), and be accessible without any code / authentication necessary.

You could now use an App to connect via BTE to the new device, set up your WiFi connection credentials, and once the WiFI connection works, and maybe a password is set, the BTE connection will be disabled alltogether. It would only be available again pressing a “factory reset” button.

I do not believe that the Raspberry Pi is a good platform for Internet of Things in mass-production / consumer devices. We need a smaller platform for these applications, with less processing resources, and lower power usage.

For enthusiasts, who want to experiment in this direction, and directly interface with the computer, the Pi is great, though!

Maybe we will build a “Internet of Things” platform on which you can develop your own application / this could also be a great idea to put on Kickstarter / … .

 

Riotboard

The highlight of the fair!

This is what Model C of the Raspberry Pi should be like, if it ever would be published. Technical specifications include:

  • ARM Cortex A9 MPCore Processor at 1 GhZ
  • HD video decoder
  • OpenGL ES 2.0 3D graphics accelerator, 2D accelerator
  • 1 GB DDR3 RAM
  • headphone / microphone (!) jack
  • LVDS, HDMI, Parallel RGB interface
  • four USB ports
  • barrel power connector (not micro USB)
  • 4 GB Flash on-board
  • GBit LAN port
  • GPIO connector

This board runs Android and Ubuntu Linux, at impressive speeds. Web browsing, PDF viewing is quite fluent with it.

The GBit port, and the four USB ports make it a good NAS / home cloud system base board. Further possible applications include Thin Clients, stand-alone web browsing stations, and build-your-own media centres. It should also run web applications more fluently than the Pi. With the built-in flash, you could even make do without an additional SD card.

All this very attractively priced, and available now through Farnell (and soon through us, maybe).

Have a look at the spec sheet. (PDF, 12 MB)

We are seriously considering adding this board to our portfolio as a high-end SBC solution, where the Raspberry Pi simply has insufficient compute power.

Here’s a photo:

riotboard

Jan 312014
 

Open source code allows your operating system and application stack to be recompiled for different systems.

Today, with many applications being migrated into the cloud, good performance per Watt of power usage is paramount in keeping power-costs down.

x86 traditionally has not been optimized for best per-Watt performance – Intel is catching up with Atom, especially with the BayTrail SoC for the mobile application area. For microservers Intel has introduced the C2000 “Avoton” Atom SoC.

Let’s look at a couple of alternatives for modern cloud computing.

The ARM architecture is quite big already in the mobile market, getting more and more into the desktop markets (take the Raspberry Pi for instance), and now it’s taking big strides towards servers.

ARM Contender #1: Calxeda

Calxeda developed one of the first (or maybe THE first) ARM-based server module solutions. Their design “EnergyCore ECX-1000” is based on 4 x ARMv7 Cortex A9 cores (32 bit), running at 1.1 – 1.4 GhZ.

Each board has one memory slot for up to 4 GB of RAM (remember, 32 bit!), and four SATA ports per socket, and five 10 GBit/s on-board LAN-ports. They were specified at 1.5 W power usage per core, and 5 W per node.

It was planned originally by Calxeda to produce a “Midway” chip, which would allow for 40 bit memory addressing. Being socket compatible with the ECX-1000’s, the chip would have allowed to address 16 GB of memory.

According to this article, Calxeda was looking to provide a 15 – 20 x price/performance advantage over “traditional” server processors. This article claims Calxeda was also looking at a 5x – 10x performance / Watt increase.

Dell has built a server based on the Calxeda board architecture and donated it to the Apache Software foundation, so they can tweak Apache, Hadoop, Cassandra, … for the architecture. In this server architecture, up to 360 ECX-1000 nodes can be put in a 4U chassis.

HP has also tested the waters with it’s experimental Redstone ARM Server, based on Calxeda technology. It allows up to 288 ECX-1000 nodes in 4U rack space.

Avantek announced machines based on the Calxeda architecture at the end of 2012, with a 3U base machine (four x ECX-1000 cards, some disk drives) weighing in at about 4000 GBP (~ about 4900 €), and a fully “loaded” machine with 48 cards, giving 192 Cores and 192 GB of memory, mix of disk and flash at about 40.000 GBP (~ about 49.000 €). Here’s Avantek’s info page, which also has a comparison to Xeon E5450 on it.

“Ten times the performance at the same power in the same space”.

Calxeda ran out of money in mid-December 2013, and it looks as though they are shutting down operations. The intellectual property may very well be bought by Dell or HP. It had roughly 125 employees by the time the news hit, and they had raised about 90 – 100 Million $ in venture funding. (Have a look at the article to see an actual Calxeda card, with the SATA ports next to each core). Calxeda was also backed by ARM Holdings Inc.

 

Tilera

Tilera has it’s own RISC based design (non-ARM), including many cores (up to 72) in one SoC, interconnected with the “iMesh” non-blocking interconnect, with “Terabits of on-chip bandwidth”. The cores can be programmed in ANSI C/C++ or JAVA. Linux runs on the system – support for the Tilera architecture was added in October 2010, with ver. 2.6.36 of the Linux kernel. The CPU series itself was launched in October 2011.

Facebook claimed, that in their tests the Tilera architecture was about four times more power efficient than the Intel X86 architecture. They ran memcached 

Router & Wireless company MikroTik has a product called “Cloud Core Router” which is based on a 36 core Tilera CPU. To give you an idea of it’s cost: the router retails (depending on the version) for about 1000 € including VAT.

Have a look at this page to see the Cloud Core Router. Tilera has also some evaluation platforms of their own.

 

ARM Contender #2: Marvell ARMADA XP

This is a series of multicore processors, (quad-core ARM). The XP apparently stands for “extreme performance”.

Marvell powers Dell “Copper” ARM Server.

Chinese search giant Baidu has deployed these.

 

ARM Contender #3: AMD

AMD’s getting on the ARM bandwagon. I always liked that company (and despite my criticism of it these days, I also like Intel!) – they are not disappointing me!

The Opteron A1100 is based on the first true 64 bit addressing ARMv8 core, Cortex A57.

The Octo-Core version of the Opteron A1100 is claimed to be “two to four times faster” when compared with the Opteron X2150, with four x64 Jaguar cores. This is an interesting comparison, because both are targeted to be available on the Moonshot platform (see below).

The TDP of the octo-core version of A1100 is 25 W. It contains two 10 GbE ports, eight SATA 6G ports, eight PCIe-3.0 lanes.

Development platforms based on the Opteron A1100 should be available soon. On the developer board, the chip can address up to 32 x 4 GB of memory (four DIMM slots).

AMD predicts that in 2019 the ARM platform will take up about 25 % of the server market.

Read more in AMD’s press release

 

The Moonshot platform

HP is offering different server-modules for the ProLiant Moonshot. The Moonshot platform is intended for cloud computing centers.

Calxeda’s modules (EnergyCore, see above) were also intended to be used for this platform.

HP also uses Intel’s Atom chips for Moonshot. They plan to use Avoton for it (see below for more information about Avoton).

The first Moonshot system is Moonshot 1500 – taking up 4.3 Rack Units, with 45 ProLiant Moonshot Atom S1200, ethernet switch and some more gear, prices start at 50.605 €.

HP wants to offer KeyStone Chips from TI including many DSPs, interesting for instance for content delivery networks (transcoding), etc.

 

Intel: Avoton

With the BayTrail SoC being targeted at the mobile market, Intel has introduced a different SoC for microservers, which is called Avoton (Atom C2000 series being the first representatives). They also have a SoC Rangeley, which shares some of the Avoton platform and manufacturing process, but is targeted at the communications / networking market.

Avoton has eight CPU cores based on the new Silvermont microarchitecture – the first true reworking of the Atom architecture since it’s beginnings. Intel finally introduced out-of-order execution for it.

Configured with two DIMMs per channel, a single Avoton node can support up to 64 GB RAM. It supports four Gigabit Ethernet connections – but no 10 GBit connection.

They have integrated power control tightly into the chip, and have made sensible tradeoffs – for instance wake up latency has not been compromised upon to avoid dropped packets and such.

They have a choice of different products based on Avoton and Rangeley. Ranging from two cores and 6 W, clocked at 1.7 GhZ to eight cores and 20 W, clocked at 2.4 GhZ.

Figures released from Intel indicate that the Atom C2750 (2.4 GhZ, 8 Cores, 20 Watt) easily outperform Marvell’s ARMADA XP (1,33 GhZ, 4 Cores, A9) and Calxeda’s ECX-1000 (1.4 GhZ, 4 cores, A9) in memory bandwidth and General purpose computing. I agree with the article that AMD’s Cortex A57 core with true 64-bit addressing will be the real rival for Avalon, the one it should be compared against.

Intel is targetting the C2000 at “cold storage” applications. Have a look at this PDF to read more about it.

The C2750 supports Intel’s virtualization feature (VT-x), but not VT-d apparently (which is used to “pass through devices” to the virtualized system, e.g. graphics cards, …)

Performance

Have a look at these charts. They even measure against a Raspberry Pi!

Prices

The Atom C2750’s list price is 171 $.

A1SAi-2750F

Supermicro has a motherboard, the A1SAi-2750F, which integrates the C2750.

This board is avaliable at about 340 € including VAT in Germany. It has 4 DDR-3 SO-DIMM slots, 1 x PCIe 2.0 x 8, 1 x VGA, 2 x 2 x USB 3.0, 2 x USB 2.0, 4 x GB LAN, Also 2 x 6 GB/s SATA, and 4 x 3 GB/s SATA.

It is a Mini-ITX board.

ASRock C2750D4I

This is another option, but more expensive, and with only 2 GbE ports.

 

SPEC_int_rate Benchmarks

source one 

  • Opteron A1100, eight core: 80 (simulated) @ 25 W
  • Opteron X2150, four core: 28,1 @ 22 W
  • Atom C2750 (Avolon): 105 @ 28 W
  • Intel Xeon E7-8870 (2,4 GhZ), Deca Core: 1770 @ 105.63 W
Jan 112014
 

Once upon a time, there was a Raspberry Pi which wanted a shorter card. Luckily, pi3g came to the rescue.

Today, we are very proud to introduce our newest product:

pi.card – half the size, double the fun

pi.card-front-and-back

Size & Compatibility

pi.card is halt the height of your usual SDHC card, a perfect fit for the Raspberry Pi’s SD slot. It is fully compatible with all available Raspberry Pi models and cases, as it simply takes less space.

Initially it will be available as 16 GB Class 6 card, but we plan on introducing additional sizes and options, soon.

Of course, pi.card is compatible with all operating systems, which support standard SDHC cards.

pi.card-and-raspberry-pi

Pre-Installed System

pi.card ships with NOOBS & Raspbian (already selected and pre-installed for your convenience) – you can plug it in and start your Raspberry Pi immediately!

raspberry-pi-with-pi.card

Perfect fit for TEK-BERRY cases

pi.card has been designed with the beautiful TEK-BERRY cases (and of course their owners!) in mind. As we use TEK-BERRY cases for nearly all our products, pi.card is of course also a good addition to your pi3g Raspberry Pi!

pi.card-in-teko-case

raven-case-open-pi.card

Comes with it’s own reader

pi.card comes with it’s very own SD reader, so you can easily re-install / modify / backup pi.card’s contents.

pi.card-smilepi.card-inserted-into-smile

We do not recommend to insert pi.card into normal SDHC readers, as you may not be able to retrieve pi.card easily once you are finished with your reading / writing task. It simply is a mechanical problem – normal readers were not designed with pi.card’s form factor in mind!

Available now

Update: pi.card is now available in a limited quantity in our shop: buy pi.card from pi3g. It costs 25 € (including VAT) for the initial 16 GB version with the special SD reader, excluding shipping. Shop is in German only right now – working on that.

Shipping is free for orders over 100 € to Germany in our pi3g shop, and we have lowered rates for international shipping!

Secure one of the very first pi.card’s!

Dec 062013
 

We are looking into the next generation of Raspberry Pi equipment. And we see micro SD cards!

We’ve tried the Adafruit and the pIO adapter. The pIO is a better solution in our view for fixed installations of Raspberry Pis – the card is mounted sideways and can’t be removed that easily. Plus, the machining on the case looks nicer.

Here are some first photos:

pi3g-pio-bottom-original

This case has a transparent bottom, so you can see the machining for the pIO adapter.

Right now, it is a bit too small to fit the microSD card perfectly ( I believe this case actually was machined for the Adafruit adapter originally). We will work with our partner TEKO to ensure a perfect fit, of course!

SD-view

As you can see, the µSD card can’t be retrieved from the case without actually opening it. Nothing sticks out!

TEKO is looking into providing some rubber plugs for the opening (a new mould for the case is possible, but expensive).

case-front

This is another view of the SD card slot.

Dec 062013
 

This is a prototype for a project with an Austrian partner, with a rotary switch mounted inside a pi3g case. We are able to provide custom machining on our custom cases, and assembly services. Please contact us if you are interested.

rotary-switch-closed

Case closed, rotary switch is mounted. The opening had to be enlarged for a good fit of the switch. A plastic ridge on the top of the switch base was in the way.

rotary-switch-inside

A view from the inside – the switch is mounted with glue in this prototype.

rotary-switch-opened

The opened case from above. This is a stock Raspberry Pi Mod B 512 MB.

Rotary switch

The rotary switch is order number 1123676 from Farnell (Lorlin, PT6509/BMH rotary switch with three poles and positions). It will fit in exactly one position into the TEKO/pi3g Raspberry Pi case, which is shown above.

As already stated, the opening had to be extended to allow space for the plastic ridge. It is about 2 / 3 of the thickness of the case at this point, making a machining in steps (accomodating the ridge inside the case, hidden from view) impracticable. This is, because the case would be too thin at this point for attaching the switch with a nut.

Thermic implications

We tested with “stress” (stress –cpu 5 –io 5 –vm 5 –vm-bytes 10M –timeout 360000s).

temperature-rot-switch

As you can see, the temperature inside the case stays below 45 ° C at 20 ° C ambient temperature, even under high load. Thus, the rotary switch does not adversely impact the Raspberry Pi’s performance. (Processor auto-regulation by the Raspberry Pi begins at 60 ° C AFAIK).

Further research

We recommend further research on Mouser, RS and Digikey to look for a better-fitting option, whích will require less space in the case and less machining / finishing. For a hobby project this rotary switch might be a good option, though.

Nov 082013
 

We are excited to introduce our new Raspberry series – with a built-in camera mounting system! Just in time for Christmas. Now this is JUST the thing to get your cat, if you haven’t found anything else yet.

raspberry-pi-cam-black-on-white

The camera can be rotated and tilted, to find the perfect position – to watch your cat, or make a super-long-time-frame movie of your plants growing (just kicking around some ideas Winking smile)

raspberry-pi-cam-on-transparent

Einfach nur chillen … by Chillwalker – a very nice song. Who doesn’t like a nice female voice telling them to relax at 5:00 in the morning? Thank god for GrooveShark! And Raspberries, to act as proxys to the US Winking smile

Oct 052013
 

ein Servo kann ganz leicht angesteuert werden. Am einfachsten ist es, wenn ihr eine PWM invertiert und den Servo folgendermaßen anschließt:

  • schwarzes Kabel: Masse
  • rotes Kabel: 5V (am besten direkt vom PiFace)
  • gelbes oder weißes Kabel: invertiertes Signal

Nachdem alles angeschlossen ist, könnt ihr euch die PWM anzeigen lassen. Wenn ihr sie jetzt schrittweise erhöht, fängt sich irgendwann der Motor an zu drehen.
Bei mir lag die Mitte bei einem PWM-Wert von 13, Links beim Wert von 1 und Rechts beim Wert von 25. Bei Signalen über 25 hat sich der Motor nicht mehr bewegt.

 

Quellen:

http://www.heli-blog.de/images/Servostecker.png

 Posted by at 7:05 pm
Sep 222013
 

Transistoren

Wie Ihr auf dem oberen Bild erkennen könnt, gibt es zwei verschiedene Transistoren. Diesen Unterschied kann man am Pfeil erkennen. Transistoren erfüllen die Funktion eines Schalters.

PNP-Transistor:
wenn KEIN Strom bzw. KEINE Spannung an der Basis anliegt, schaltet der Transistor den Strom oder Spannung vom Emitter zum Kollektor durch.

NPN-Transistor:
wenn Strom bzw. Spannung an der Basis anliegt, dann schaltet der Transistor den Strom oder Spannung vom Kollektor zum Emitter durch.

 Posted by at 10:52 am
Jul 252013
 

Anbei das Schaltbild für einen 5V Regulator.

Am Eingang können 7-18V anliegen. Am Ausgang bekommt ihr immer 5V. Ihr könnt auch mehrere parallele Ausgänge bauen.

13-07-25

Zum USB-Kabel:

Wenn ihr das USB-Kabel aufschneidet, werdet ihr 4 (oder mehr) bunte Einzelkabel finden. Das rote ist eure Spannungsversorgung, das schwarze die Masse.

Quellen:
http://www.flytron.com/camera-transmitter-shutter/93-tiny-5volt-regulator.html

 Posted by at 1:44 pm
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