Jun 032013
 

Unter Windows kann einfach das Programm Win32DiskImager.exe verwendet werden, um Images VON der SD Karte zu Backup-Zwecken zu erstellen.

Unter Linux kann man das sehr mächtige Tool dd nutzen. dd sollte vorsichtig eingesetzt werden, da es durchaus in der Lage ist die Systempartition zu überschreiben – besonderes Augenmerk sollte also auf den “of” Parameter gerichtet sein (output Ziel).

Es wäre prinzipiell denkbar, den Raspberry Pi “aus sich selbst heraus” zu backuppen. Dazu müsste man jedoch die Systeme read-only remounten, und einen passenden USB-Speicher, etc. zur Hand haben. Falls Interesse an einem Skript dafür besteht, werden wir uns damit beschäftigen.

Basis-Nutzung:

dd if=/dev/sd* of=/tmp/my.image

dd liest hier die kompletten Daten von /dev/sd* (das * muss mit dem entsprechenden Buchstaben ersetzt werden) und schreibt sie in die Datei /tmp/my.image (Pfad und Name hier nach Wunsch anpassen).

Möchte man das etwas komfortabler haben, hilft “Pipeview” pv:

pv –tpreb /dev/sd* | dd of=/tmp/my.image

Das zeigt einen Fortschrittsdialog beim Kopieren an. Während dd meist auf Linux-Systemen verfügbar ist, muss pv meistens installiert werden.

Bonus: Wie erkennne ich welchen Buchstaben ich nutzen muss statt dem Sternchen /dev/sd* ?

sudo lsblk -o NAME,FSTYPE,MOUNTPOINT,LABEL,UUID,MODEL,SIZE,STATE,OWNER,GROUP,MODE,TYPE

Das obige Kommando zeigt eine Liste von angeschlossenen Laufwerken an, meist ist anhand der Größe möglich die SD Karte zu ermitteln.

Achtung: da wir die gesamte SD Karte, “samt Haut und Haaren” backuppen wollen, und nicht eine Partition (z.B. als /dev/sda1 adressiert), sollte KEINE Zahl am Ende der Adresse sein (d.h. z.B. /dev/sda statt /dev/sda1).

Weiterführende Infos: überall im Internet, z.B. Wikipedia

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