Feb 262013
 

meine Konfigurationen:

Das Schreiben eines etwas umfangreicheren C-Codes direkt auf dem Raspberry Pi über die Konsole ist etwas umständlich bis gewöhnungsbedürftig. Daher nutze ich das ssh (Secure Shell) über das Terminal zusammen mit Filezilla, einem FTP-Client.

Vorteile:

  • Benutzung einer Maus
  • direktes Kopieren aus anderen Dateien oder Browser möglich
  • Benutzung einer gewohnten Programmierumgebung
  • Überblick der Ordnerstruktur auf dem Raspberry
  • einfache Sicherung der Dateien auf dem Rechner
  • und viele mehr

Nachteile:

  • zum Kompilieren, Binden und Ausführen müssen die Codes auf das Raspberry übertragen werden
    -> etwas gewöhnungsbedürftig

Linux Befehle (für die C-Programmierung)

  • ls -> zeigt alle Dateien eines Verzeichnisses an
  • cd -> change directory, damit wechselt ihr in ein Verzeichnis (man kann auch einen ganzen Pfad angeben)
  • ./programmname -> starten des Programms mit dem Namen: programmname
  • TAB-Taste -> ergänzen des Namens einer Datei oder eines Ordners in der Konsole
  • CTRL+C -> Abbruch eines laufenden Programms
  • sudo reboot

PiFace und C – ersten Schritte

Mit den Erste-Schritte-Beschreibung des PiFace auf unserem Blog: http://my.pi3g.com/interfaces/piface-digital/ haben wir es leider NOCH nicht hinbekommen, das PiFace vollständig anzusteuern.

Es gibt aber eine andere Möglichkeit das PiFace mit C zu Programmieren. Die Anleitung hierzu findet Ihr auf der folgenden Seite: https://projects.drogon.net/raspberry-pi/wiringpiface/.
Bevor Ihr aber das System auf den neusten Stand bringt, sichert eure Daten!

Das Update und Upgrade dauern etwas länger (bei mir war’s ca. eine halbe Stunde). Der Plan B wurde von uns noch nicht ausprobiert!

Anschließend könnt Ihr das erste Programm zum laufen Bringen:

  1. # pi@raspberrypi ~ $ cd wiringPi/examples/
  2. # pi@raspberrypi ~/wiringPi/examples $ make piface
  3. # pi@raspberrypi ~/wiringPi/examples $ ./piface
  4. mit den Tasten auf dem PiFace könnt Ihr anschließend LED’s zum leuchten bringen  

13_02_25_konsole_piface.tiff  

Hello World!

Am besten ist es, wenn Ihr eure Projekte in einem separatem Ordner Speichert.

Für das Compilieren und Binden ist es am einfachsten, wenn man das vorhandene Makefile benutzt und für sich umschreibt. So spart man sehr viel Zeit und Nerven.

Jetzt zum unseren ersten Programm:

// 13.02.25

// hallo_world.c

// adam

#include

#include

int main(int argc, const char * argv[])

{

printf(“Hello World!\n\n”);

  

return 0;

}

und das Makefile dazu:

#

# Makefile:

# wiringPi – Wiring Compatable library for the Raspberry Pi

# https://projects.drogon.net/wiring-pi

#

# Copyright (c) 2012 Gordon Henderson

#################################################################################

# This file is part of wiringPi:

# Wiring Compatable library for the Raspberry Pi

#

# wiringPi is free software: you can redistribute it and/or modify

# it under the terms of the GNU Lesser General Public License as published by

# the Free Software Foundation, either version 3 of the License, or

# (at your option) any later version.

#

# wiringPi is distributed in the hope that it will be useful,

# but WITHOUT ANY WARRANTY; without even the implied warranty of

# MERCHANTABILITY or FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE. See the

# GNU Lesser General Public License for more details.

#

# You should have received a copy of the GNU Lesser General Public License

# along with wiringPi. If not, see .

#################################################################################

#DEBUG = -g -O0

DEBUG = -O3

CC = gcc

INCLUDE = -I/usr/local/include

CFLAGS = $(DEBUG) -Wall $(INCLUDE) -Winline -pipe

LDFLAGS = -L/usr/local/lib

LDLIBS = -lwiringPi -lpthread -lm

# Should not alter anything below this line

###############################################################################

SRC = hello_world.c \

OBJ = $(SRC:.c=.o)

BINS = $(SRC:.c=)

all:

@cat README.TXT

@echo ” $(BINS)” | fmt

@echo “”

really-all: $(BINS)

hello_world: hello_world.o

@echo [link]

@$(CC) -o $@ hello_world.o $(LDFLAGS) $(LDLIBS)

###############################################################################

.c.o:

@echo [CC] $<

@$(CC) -c $(CFLAGS) $< -o $@

clean:

rm -f $(OBJ) *~ core tags $(BINS)

tags: $(SRC)

@echo [ctags]

@ctags $(SRC)

depend:

makedepend -Y $(SRC)

# DO NOT DELETE

###############################################################################

 Posted by at 7:45 pm
Feb 252013
 

Rückruf von Netzteilen

Leider erfüllt eines der von uns ausgelieferten Netzteile nicht die an es gestellten Erwartungen bezüglich Spannungsstabilität bei höherer Last durch das Raspberry Pi.

Dadurch kann es zu seltsamen Verhalten der USB-Peripherie bzw. des LAN-Ports kommen (bspw. Konnektivitätsverlust), sowie im schlimmsten Fall Datenverlust auf der SD Karte.

Selbstverständlich tauschen wir Ihnen das Netzteil kostenlos auf ein geprüftes und stabiles Modell aus.

Das folgende Netzteil ist betroffen:

schwaches-netzteil

 

 

Bitte kontaktieren Sie uns über das Support-Formular bzw. unsere Support e-Mailadresse , wenn Sie einen Austausch des Netzteiles wünschen. Wir bitten Sie für die Umstände um Entschuldigung.

Feb 242013
 

Android Robot - on Raspberry PiEines vorab: 

es ist leider noch keine Version für Produktionszwecke, die flüssig läuft offiziell zum Download verfügbar. Wir warten auf Broadcom, die proprietäre Closed-Source Grafiktreiber für den SoC des Raspberry Pis fertigstellen müssen.

Die meisten im Internet verfügbaren Informationen speisen sich aus den folgenden zwei Quellen:

Raspberry Pi Foundation

Die Foundation hat an einem Release von Android 4, Ice Cream Sandwich, gearbeitet. Eine funktionierende Version mit Hardwarebeschleunigung für Grafik und Video, basierend auf Android 4.0.3 wurde am 31. Juli 2012 von der Foundation in einem Blogpost vorgestellt. Gemäß ihren Angaben fehlten zu diesem Zeitpunkt allerdings noch einige wichtige Dinge, beispielsweise AudioFlinger. (AudioFlinger ist das eigens für Android entwickelte Audio-Subsystem.)

Hier ist ein Demo-Video von der Foundation:

In dem Video werden eine Slideshow, sowie Wiedergabe verschiedener Videos (u.a. ein Justin Bieber Video auf YouTube) demonstriert. Ohne Ton – der geht ja noch nicht.

Dieses Video demonstriert, dass der Raspberry Pi von seiner Leistung her für viele Android Anwendungen ausreichend Power haben sollte.

Aktuell, Stand Ende Februar, gab es bei diesem Projekt offiziell keine weiteren Fortschritte / Verlautbarungen. Für die Foundation sind aktuell andere Projekte wichtiger, beispielsweise das Kamera-Modul. Man darf nicht vergessen, dass die Foundation hauptsächlich einen Bildungs-Hintergrund hat (Education), und das Ziel verfolgt junge Menschen wieder mehr in  die IT und näher an die Hardware zu bringen. Mit ihren limitierten (personellen) Ressourcen müssen sie haushalten und die wichtigsten Dinge priorisieren.

Das ist für Android trotzdem sehr schade – die Foundation hat ein Non-Disclosure-Agreement mit Broadcom, und daher auch die Möglichkeit an der proprietären Firmware zu arbeiten. Andere Entwickler können das nicht, was sich als großer Hemmstein bei der Portierung von Systemen auf das Pi erweist.

Ein Zitat von JamesH (15. Dezember 2012) von der Raspberry Pi Foundation gibt eine gute Zusammenfassung der momentanen Situation:

“The Foundation themselves have no team working on the Raspi port of Android at the moment. There may be people out there attempting to do it without Broadcom/Foundation support. Anyone can get hold of the Android source and try and get it to run on the Raspberry, but without HW acceleration, the end result is very slow. Since Broadcom already have all the drivers to run Android on Arm with Videocore support, it’s just a matter of time to get those ported to the Raspi – much quicker to wait for that than to write all the drivers from scratch – after all, Broadcom have had a large team of people working on them for the last year or so.”

Anscheinend sind die Treiber bei Broadcom noch immer in Entwicklung, worauf die Foundation selber warten muss.

RazDroid

Das RazDroid-Team versucht Android auf dem Raspberry Pi zum Laufen zu bringen. Bzw. hat es bereits geschafft – aber nach eigenen Angaben läuft es noch sehr langsam. Klar – die Hardwarebeschleunigung fehlt, diese Komponente muss von der Raspberry Pi Foundation kommen!

RazDroid bleibt im Moment noch ein interessantes Experiment für Enthusiasten, die gerne Android auf dem Raspberry Pi nutzen wollen, ist jedoch für den Alltagseinsatz nicht geeignet. Das kann sich bei entsprechender Hardwarebeschleunigung aber natürlich schnell ändern!

 Aktueller Status:

  • CyanogenMOD 9 (auf Android 4.0 basierend): bootet, ist aber unbenutzbar
  • CyanogenMOD 7.2 (auf Android 2.3 basierend): botet, sehr langsam, kaum benutzbar
  • Es fehlen die GPU Driver – diese sind proprietär und nur als Binary verfügbar (nur der Teil der auf dem ARM läuft wurde veröffentlicht)

Installationsanweisungen

  • CyanogenMod 7.2 Image herunterladen
  • entpacken (z.B: mit 7zip)
  • auf eine SD Karte mit mindestens 2 GB Speicher schreiben (wie jede andere Distribution auch – z.B. mit dd unter Linux)

Hier ist eine etwas ausführlicherere Anleitung mit Screenshots, auf englisch.

 

Weiterführende Links

 

Android is a trademark of Google Inc.

The Android robot is reproduced or modified from work created and shared by Google and used according to terms described in the Creative Commons 3.0 Attribution License.

Feb 232013
 
Wir haben heute auf YouTube das “Hello World” des PiFace Digital veröffentlicht: ein funktionierendes LED Lauflicht!

http://www.youtube.com/watch?v=pltnzHNejXU


Nachtrag: Code

// 13.02.26

// knight_rider.c

// adam

#include

#include

#include

#include

#define BUTTON 3

int main (void)

{

int pin,i;

printf (“KNIGHT_RIDER\n\n”) ;

if (wiringPiSetupPiFace () == –1)

exit (1) ;

while (1)

{

  for(i=0;i<<span style=”color: #272ad8″>8;i++)

{

digitalWrite(i,1);

printf(“%i LED an\n”,i);

delay(700);

}

printf(“===========\n”);

for(i=0;i<<span style=”color: #272ad8″>8;i++)

{

digitalWrite(i,0);

printf(“%i LED aus\n”,i);

delay(700);

}

printf(“===========\n”);

}

return 0 ;

}

More coming soon :-)

 Posted by at 11:33 am
Feb 062013
 

Today we have received our shipment of model A Raspberrys – and of course we tried them with the TEK-BERRY case:

Raspberry-Pi-Model-A-im-TEKO-TEKBERRY-case

(Modell A in TEK-BERRY Gehäuse)

There will be rubber plugs available for the LAN port and the second USB port which are not present on the model A – but you can already use the case with it – it’s a solid fit Smile

In fact, we are going to offer a cased version very soon!

As a bonus, here’s a photo of PiFace along with our case:

PiFace-im-pi3g-Raspberry

 

You can buy both Model A and the PiFace Digital from our store, starting right now!

Feb 062013
 

Unser Shop füllt sich so langsam mit Raspberry Pi Goodies.

piface-digital-cover

Ab heute ist das PiFace Digital in unserem Shop verfügbar.

Das PiFace Digital ist der “kleine Bruder” des Gertboards – kompakter, und noch einfacher zu handhaben, lässt sich einfach auf den Raspberry Pi draufstecken, und in C, Python und Scratch programmieren.

Wer einen Arduino kompatiblen ATMEL – Controller braucht sollte natürlich lieber zum Gertboard greifen.

Was können wir für Euch noch tun?

Welche Raspberry Pi Accessoires würdet Ihr gerne in unserem Shop noch sehen? Schreibt uns einfach.

Feb 042013
 

Die Raspberry Pi Foundation hat jetzt das Raspberry Pi Modell A (256 MB) für Europa freigegeben.

Wie können Sie eins oder gleich mehrere in Ihre Hände kriegen?:

Raspberry Pi Modell A 256 MB jetzt online bei uns kaufen

raspberry-pi-modell-a-kaufenDas Model A ist bei uns im Shop verfügbar. Sie können das Raspberry Pi Modell A (256 MB) ab sofort in unserem Shop bestellen!

Bitte beachten Sie die verlängerte Lieferzeit von aktuell bis zu einer Woche aufgrund der voraussichtlich großen Nachfrage. Wir haben keine Bestelllimits – bestellen Sie so viele wie Sie brauchen und wollen.

 

Unterschiede – oder wofür brauche ich Modell A?

Model A des Raspberry Pis basiert auf dem Design des Model Bs. Durch weglassen des USB Controllers und des LAN-Ports konnten jedoch Einsparungen, sowohl in den Kosten, als auch im Stromverbrauch erzielt werden:

  Model A Model B
Speicher 512 MB 256 MB
USB Ports 2 1
LAN (Netzwerk) Port 10 / 100 Mbit/s keiner
Bauhöhe Standard, zwei USB Buchsen hoch flach
Stromverbrauch bis zu 1 A 1 / 3 von Model A
     
Einsatzbereich Desktop, Grafik, feste Installationen,
LAN-Netzwerkserver (Print, …), Home-Medienserver (XBMC)
autonome, batteriegetriebene Installationen, Solarbetrieb
Sensorik, Roboter, Elektronikansteuerung
Besonderheiten kompromisslose Raspberry Pi Leistung stromsparend, kompakt
     

 

Beide Raspberry Pis enthalten den gleichen hochleistungsfähigen BroadCom SoC (well – was die Grafik angeht Winking smile ), und abgesehen von LAN und USB die gleichen Ein- und Ausgänge.

Wir freuen uns auf Eure Ídeen, was man mit dieser “Light-“ Variante alles anstellen kann!

Ist das TEKBERRY kompatibel mit dem Raspberry Pi Model A?

Kurze Antwort: Ja.

Spezielle Gummi-Verschlüsse für die unbenutzen Öffnungen vom TEKO Gehäuse TEK-BERRY sind in Entwicklung (d.h. LAN, zweiter USB Port). Das Modell A kann aber auch jetzt schon im TEKBERRY sicher untergebracht werden. Falls Bedarf an einem Spezialgehäuse für das Model A besteht, bitte hier um Feedbackwir leiten es direkt an TEKO weiter!

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